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EDV-Beispiele



Das Marketing vieler Hardwarehersteller trägt auch nicht zum besseren Verständnis bei: Bei Netzteilen wird mit der Leistung geworben. Diese Leistung wird aber aufgeteilt auf mehrere Spannungen : +12V, -12V, 5V und 3,3V. Die Summe der auf den Spannungsschienen bereitgestellten Leistung ergibt die Gesamtleistung (sekundär). Diese muß noch durch den Netzteil-Wirkungsgrad geteilt werden und ergibt dann die Gesamtleistung (primär) und genau das ist die beworbene. Leider sagt sie nichts darüber aus, ob sich damit ein bestimmter Prozessor oder eine 3D-Grafikkarte zuverlässig betreiben läßt. Hierfür müssen die auf den einzelnen Spannungsschienen verfügbaren Stromstärken betrachtet werden. Die Summe der (Maximal-)Stromstärken aller angeschlossenen Verbraucher auf den Spannungsschienen ist entscheidend für die Aussage, ob ein Netzteil geeignet ist oder nicht. Leider sind solche Details bei einigen Netzteilen nicht mal auf der Verpackung sichtbar. Umgekehrt entsteht auch keine sinnvolle Konfiguration: Wenn ich das stärkste derzeit verfügbare Netzteil in einen PC einbaue, wird das in den meisten PC's nur einen Bruchteil seiner Leistung abgeben können. Die Folge ist ein sich dramatisch verschlechternder Wirkungsgrad, also höhere Energiekosten und auch zusätzliche Wärme im Gerät, die dann evtl. wieder mit zusätzlichen oder schneller drehenden (und damit lauteren) Lüftern abgeführt werden muß. Ganz nebenbei können auch noch mechanische Probleme auftreten: Nicht jedes Netzteil paßt in jedes Gehäuse. Die Bohrungen für die Befestigungsschrauben sind unterschiedlich.


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