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Überwachung von Systemkomponenten

Systemmonitor

Ein Systemmonitor ist ein Programm, das Temperaturen, Lüfterdrehzahlen und Spannungen in Computern überwacht. Es wird mittlerweile bei fast allen Motherboards mitgeliefert, allerdings oft nicht installiert. Außer der Anzeige der Systemzustände kann ein guter Systemmonitor auch im Fehlerfall eine Benachrichtigung verschicken oder anderweitig Alarm schlagen. Damit sind Reparaturen möglich, bevor ein nennenswerter Schaden entsteht.
Allerdings muß das Programm dazu auch gestartet sein und ständig im Hintergrund mitlaufen, was auf den wenigsten Systemen der Fall ist.

Log-Dateien

Sowohl Windows als auch alle Unix-Derivate erzeugen eine Vielzahl von Einträgen in ihren Logdateien. Leider werden diese selten regelmäßig kontrolliert und erst wenn Fehler spürbar werden zu Rate gezogen.

Dabei ist es mit den richtigen Werkzeugen (oder neudeutsch: Tools) ohne weiteres möglich, die Log-Dateien in kurzer Zeit auszuwerten und gegebenfalls Gegenmaßnahmen einzuleiten. Voraussetzung dafür ist, daß nur wirklich wichtige Einträge in den Logs auftauchen. Das einzustellen ist nicht immer ganz einfach.

SMART

SMART steht für "Self-Monitoring Analysis and Reporting Technology" und bedeutet frei übersetzt "Technologie zur Analyse und Auswertung der Selbstbeobachtung". SMART findet man bei allen aktuellen Festplatten, die damit zunächst Informationen über ihren Betrieb intern speichern.
Mit geeigneten Programmen, die üblicherweise kostenlos von den Festplattenherstellern bereitgestellt werden, können diese Informationen ausgelesen werden. Allerdings ist das nichts für schwache Nerven: Wohl auf fast allen Festplatten befinden sich defekte Sektoren, die von der Festplatte selbst erkannt und von der Benutzung ausgenommen werden. Das ist ein völlig normaler Vorgang und kein Hinweis auf einen bevorstehenden Defekt der Festplatte, solange der Anteil defekter Sektoren gering ist. Wenn man hingegen einen kontinuierlichen Anstieg defekter Sektoren beobachten kann, ist von einem bevorstehenden Defekt des Laufwerks auszugehen. Höchste Zeit, darauf befindliche Daten in Sicherheit zu bringen und ein Ersatzlaufwerk zu besorgen. Um die von den SMART-Tools gelieferten Daten interpretieren zu können, müssen diese Programme natürlich bereits dann gestartet werden, wenn eine Festplatte noch neu ist. Nur dann kann man ein Gefühl dafür entwickeln, welche Daten normal sind und welche auf einen drohenden Defekt schließen lassen.


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