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Motivation

Einsicht in die Notwendigkeit und Motiviation für die konsequente Umsetzung sicherheitsrelevanter Strategien sind unbestritten schwierige Kapitel. Fortwährende Aufklärung und konsequente Umsetzung der getroffenen Entscheidungen sind nur die ersten Schritte. Auch hierfür einige Beispiele:

Paßwörter werden gern nach dem Muster "Name des Haustiers", "Geburtstag der Mutter" oder ähnliches vergeben. Damit sind sie zumindest anfällig für Wörterbuchattacken. Daher gibt es Empfehlungen, wie ein sicheres Paßwort aufgebaut sein sollte: mindestens 8 Zeichen lang, enthält Groß-und Kleinbuchstaben sowie Sonderzeichen und Ziffern, nicht in einem Wörterbuch enthalten, nicht älter als xx Tage, nicht ein Paßwort für alle Zwecke. Heraus kommt dabei so etwas: Gz9F-6XA. Oder länger, je länger desto besser. Einfach zu merken ist das mit Sicherheit nicht. Also ab damit auf einen Zettel und der kommt neben die Tastatur oder an den Bildschirm. Dann kann man auch darauf verzichten.

Es gibt als Ausweg Paßwortsafes in Form von Software, die hierfür einen Ausweg bieten: Sie speichern die von einem Benutzer verwendeten Paßwörter zum Teil mehrfach verschlüsselt und bieten damit die Möglichkeit, auf Paßwörter auch an mehreren Arbeitsplätzen zugreifen zu können.

Virenscanner und Virenwächter verbrauchen Prozessorkapazität. Auf schwach dimensionierten PCs kann dies auch spürbar sein. Die Konsequenz: Sie werden einfach abgeschaltet oder gar nicht erst gestartet, sofern das möglich ist.

Der Verzicht auf das Arbeiten mit Administratorrechten ist ein weiteres Beispiel, wo Überzeugungsarbeit erforderlich ist. Viren haben die gleichen Rechte, wie der gerade angemeldete Benutzer. Ist dies der Administrator, kann der Virus sich im gesamten System entfalten. Er kann Dateien lesen oder ändern oder auch löschen. Auch das Windows-Verzeichnis bleibt ihm nicht verschlossen.

Ist der Benutzer dagegen als normaler Benutzer ohne Administratorrechte angemeldet, kann ein Virus nur auf dessen Dateien zugreifen. Ein Schaden entsteht zwar auch hier, aber der ist überschaubar und mit der richtigen Sicherungsstrategie in kurzer Zeit korrigiert.

Problematisch an der Sache ist, daß nicht jede Software ohne Administratorrechte vernünftig funktioniert. Das Ausführen (nur) dieser Software mit Administratorrechten erfordert heutzutage zwar keine Neuanmeldung mehr, aber zusätzliche (Tipp-) Arbeit. Zumindest muß das Administratorkennwort eingegeben werden, was bereits viele Anwender ablehnen.


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